{"id":119,"date":"2024-02-24T21:21:27","date_gmt":"2024-02-24T20:21:27","guid":{"rendered":"https:\/\/avarc.org\/de\/?page_id=119"},"modified":"2024-11-11T14:01:24","modified_gmt":"2024-11-11T13:01:24","slug":"about-avarc","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/avarc.org\/de\/about-avarc\/","title":{"rendered":"about avArc"},"content":{"rendered":"<div data-colibri-id=\"119-c1\" class=\"style-251 style-local-119-c1 position-relative\">\r\n  <!---->\r\n  <div data-colibri-component=\"section\" data-colibri-id=\"119-c2\" id=\"initial-content\" class=\"h-section h-section-global-spacing d-flex align-items-lg-center align-items-md-center align-items-center style-252 style-local-119-c2 position-relative\">\r\n    <!---->\r\n    <!---->\r\n    <div class=\"h-section-grid-container h-section-boxed-container\">\r\n      <!---->\r\n      <div data-colibri-id=\"119-c3\" class=\"h-row-container gutters-row-lg-2 gutters-row-md-2 gutters-row-0 gutters-row-v-lg-2 gutters-row-v-md-2 gutters-row-v-2 style-253 style-local-119-c3 position-relative\">\r\n        <!---->\r\n        <div class=\"h-row justify-content-lg-center justify-content-md-center justify-content-center align-items-lg-stretch align-items-md-stretch align-items-stretch gutters-col-lg-2 gutters-col-md-2 gutters-col-0 gutters-col-v-lg-2 gutters-col-v-md-2 gutters-col-v-2\">\r\n          <!---->\r\n          <div class=\"h-column h-column-container d-flex h-col-lg-auto h-col-md-auto h-col-auto style-254-outer style-local-119-c4-outer\">\r\n            <div data-colibri-id=\"119-c4\" class=\"d-flex h-flex-basis h-column__inner h-px-lg-2 h-px-md-2 h-px-2 v-inner-lg-2 v-inner-md-2 v-inner-2 style-254 style-local-119-c4 position-relative\">\r\n              <!---->\r\n              <!---->\r\n              <div class=\"w-100 h-y-container h-column__content h-column__v-align flex-basis-100 align-self-lg-start align-self-md-start align-self-start\">\r\n                <!---->\r\n                <div data-colibri-id=\"119-c5\" class=\"style-255 style-local-119-c5 position-relative h-element\">\r\n                  <!---->\r\n                  <div>\r\n                    \r\n                    <h2 class=\"wp-block-heading\">Affective Archive of Memory and Temporalities<\/h2>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <p>Das Projekt Affective Archive of Memory and Temporalities besch\u00e4ftigt sich mit Fragen nach dem Umgang mit der Transformation von Erinnerung und Erinnerungsorten sowie deren Kartografierung und Archivierung. Ausschlaggebend f\u00fcr unsere\r\n                      \u00dcberlegungen und Pl\u00e4ne des Projekts war der Umgang mit Orten der Nazi-Verbrechen, welche neben den im Wissenskanon etablierten Konzentrationslagern stehen und an denen oftmals kaum noch etwas oder gar nichts mehr an das Geschehene\r\n                      erinnert. Zumeist erfolgt an diesen Orten keinerlei Wissensvermittlung und wenn doch, stets ausgehend von lokalen Initiativen, AktivistInnen und\/oder den Hinterbliebenen der Opfer. Jedoch findet sich nahezu an jeder Stelle, die man\r\n                      auf einer Karte markieren k\u00f6nnte, ein Ort von Geschichte und Geschichten, die nicht vergessen werden sollten. Ausgehend von diesen \u00dcberlegungen und unserer k\u00fcnstlerischen und theoretischen Praxis, m\u00f6chten wir als artistic research\r\n                      an der Schnittstelle von lokalem Bezug und Digitalit\u00e4t, die Geschichte von Orten und Erinnerungsorten, die verschwinden, unsichtbar sind oder verhindert werden, thematisieren.<\/p>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <h2 class=\"wp-block-heading\">Das Ziel<\/h2>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <p>ist es, Strategien zu finden, durch die sich diese Orte in unser Archiv kollektiven Wissens einschreiben und jenes stets aktualisieren. Sowohl bereits erschlossene als auch bisher oder inzwischen verborgene Erinnerungsorte werden in\r\n                      einem commons-basierten, virtuellen Opensource-Atlas (als Alternative zu Google Earth) markiert und visualisieren so eine neue Kartografie der Erinnerung f\u00fcr die Gegenwart und Zukunft, in der dann alternative, zum bestehenden Wissenskanon\r\n                      gegenhegemoniale Geschichten der Welt erz\u00e4hlt werden und in st\u00e4ndiger Bewegung wachsen. Personen, die sich an einem bestimmten Ort aufhalten, sollen mittels des Projekts an die Geschichte dieses Ortes gelangen, durch Wissensvermittlung\r\n                      die in situ geschieht und einen leichten Zugriff durch beispielsweise QR-Codes erm\u00f6glicht.<\/p>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <p>Diese k\u00f6nnte man in diesem Zusammenhang als kleinstm\u00f6gliche und jedoch gleichsam unmissverst\u00e4ndlich codierte Verweise auf Erinnerungsorte begreifen, hinter denen sich eine Verkettung virtuell versammelten Wissens erschlie\u00dft. Da das\r\n                      im Laufe des Projektes entstehende Archiv als Langzeitarchiv ausgelegt ist, dem eine niemals abgeschlossene Aktualisierung inh\u00e4rent ist, wird es unabdingbar, ein Kollektiv zu bilden, das gemeinsam an dem Projekt arbeitet und eng\r\n                      mit Initiativen, AktivistInnen und Communities verbunden ist, deren Wissen zu einzelnen Orten und Geschichten bereits in diversen Publikationen, Aktionen und Interventionen aufgearbeitet existiert. Einen weiteren, ma\u00dfgeblichen Anteil\r\n                      des Vorhabens bilden k\u00fcnstlerische Interventionen jeder Form, die sowohl lokal pr\u00e4sent als auch virtuell stattfinden k\u00f6nnen und digital aufbereitet werden. K\u00fcnstlerische Forschung kann dabei auch als affektive Art der Wissensvermittlung\r\n                      agieren und Gedenkorte schaffen, wo dies physisch nicht mehr m\u00f6glich ist, verhindert oder nicht gewollt wird. Erinnerungsorte sollen mittels Augmented Reality visualisiert und dabei besonders f\u00fcr die Zielgruppe Jugendlicher und junger\r\n                      Erwachsener zug\u00e4nglich werden. Hierf\u00fcr ist erneut notwendig, ein kollektives Netzwerk zu schaffen, das F\u00e4higkeiten, Ressourcen etc. von Menschen, die in diesem Projekt zusammenarbeiten, vereint. Mit AR sollen Orte markiert und visualisiert\r\n                      werden, wie sie in der Vergangenheit waren und so durch ein Endger\u00e4t in die Gegenwart geholt werden (beispielsweise ZwangsarbeiterInnenlager an deren Stellen jetzt nur noch Wiese und Wald zu sehen sind und es keinen Hinweis auf das\r\n                      Geschehene gibt). Diese Form der Wissensvermittlung befindet sich somit an der Schnittstelle von Digitalisierung, neuen Medien, Forschung und Kunst.<\/p>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen in unserem Artikel: <\/h2>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <p>avArc. A Landscape of Memory and Temporalities publiziert in:\r\n                      <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-6415-7\/erinnerungskultur-und-holocaust-education-im-digitalen-wandel\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/978-3-8376-6415-7\/erinnerungskultur-und-holocaust-education-im-digitalen-wandel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Victoria Kumar \/ Gerald Lamprecht \/ Lukas Nievoll \/ Grit Oelschlegel \/ Sebastian Stoff (Hg.), <strong>Erinnerungskultur und Holocaust Education im digitalen Wandel. Georeferenzierte Dokumentations-, Erinnerungs- und Vermittlungsprojekte<\/strong><\/a>\r\n                    <\/p>\r\n                    \r\n\r\n                    \r\n                    <div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\">\r\n                      <object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/avarc.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/06\/digital-memory_artikel__avarc_julia-stolba_stefan-wahler.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von digital memory_artikel__avarc_julia stolba_stefan wahler.\"><\/object>\r\n                      <a id=\"wp-block-file--media-44cdf3b2-bc1f-41e1-810a-2f12d7f164eb\" href=\"https:\/\/avarc.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/06\/digital-memory_artikel__avarc_julia-stolba_stefan-wahler.pdf\">digital memory_artikel__avarc_julia stolba_stefan wahler<\/a>\r\n                      <a href=\"https:\/\/avarc.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/06\/digital-memory_artikel__avarc_julia-stolba_stefan-wahler.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\"\r\n                        download=\"\" aria-describedby=\"wp-block-file--media-44cdf3b2-bc1f-41e1-810a-2f12d7f164eb\">Herunterladen<\/a>\r\n                    <\/div>\r\n                    \r\n                  <\/div>\r\n                <\/div>\r\n              <\/div>\r\n            <\/div>\r\n          <\/div>\r\n        <\/div>\r\n      <\/div>\r\n    <\/div>\r\n  <\/div>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Affective Archive of Memory and Temporalities Das Projekt Affective Archive of Memory and Temporalities besch\u00e4ftigt sich mit Fragen nach dem Umgang mit der Transformation von Erinnerung und Erinnerungsorten sowie deren Kartografierung und Archivierung. 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